Wie du aufhören kannst dich ständig zu vergleichen

Wie du aufhören kannst dich ständig zu vergleichen

Wir alle tun es.

Du, ich, wir.

Manchmal führt diese Sache, die wir tun dazu, dass wir uns gut fühlen.

Manchmal dazu, dass wir uns schlecht fühlen.

Manchmal fühlen wir uns überlegen, manchmal herausgefordert, manchmal machtlos.

Vielleicht weißt du schon wovon ich spreche.

Wir vergleichen uns.

Andauernd. Schon von klein auf.

Die Vergleichs-Falle

In der Schule vergleichen wir unsere Noten. Da geht alles los.

Na gut, vielleicht vergleichen wir im Kindergarten sogar schon die Größe unserer … Sandburgen (nicht was du schon wieder denkst!). 😉

Uns zu vergleichen ist gewissermaßen systematisch in unserer Gesellschaft (heute weiß ich: in unserem Ego) angelegt.

Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten in denen ich das Auto mit dem ich zur Schule fahren durfte (das natürlich meinen Eltern gehörte) mit den Autos meiner Mitschüler auf dem Parkplatz verglich. Oder wie ich die Punktzahl meiner Ehrenurkunde nach dem Leichtathletik-Sportfest mit meinen Mitschülern verglich.

Manche von uns vergleichen wie viele Mädels oder Jungs sie abbekommen. Ob sie Markenklamotten tragen oder nicht. Was auch immer es ist.

So ziemlich jeder vergleicht sich.

Du wirst deine eigenen Lieblingsvergleiche aus deiner Kindheit haben.

Und auch heute vergleichst du dich wahrscheinlich noch in gewissen Bereichen mit anderen.

Vielleicht kannst du einfach mal drauf achten, ob du es wahr nimmst. Manchmal ist es sehr subtil.

Wo ich mich vergleiche

Mein “Laster” war eine ganze Zeit lang, dass ich stets gefragt habe, wie alt Menschen sind, wenn ich sie traf.

Dann checkte ich, was sie schon alles “gemacht” und “erreicht” haben und verglich mich auf diese Weise mit ihnen.

Ich verglich mich mit meinen Kumpels, die mit Mitte Zwanzig 15 Angestellte haben, oder mit Kumpels, die jünger sind als ich und Tausende von Klicks und Views auf ihren Ted-Talks haben.

Ich verglich mich mit den Gründern von Paypal und fand heraus wie alt sie waren, als Peter Thiel, Elon Musk und die spätere “PayPal-Mafia” Paypal gründeten.

Dabei ist das eigentlich egal.

Denn heute weiß ich:

Jeder von uns und jede unserer Seelen hat ihren ganz eigenen Lernweg.

Nach „oben“ oder nach „unten“ vergleichen?

Mein Blick geht oft nach vorne, nach oben.

Das ist prinzipiell gut. Es ist immer gut sich an denen zu orientieren, die vorweg gehen. An denen, die Großes schaffen; die uns inspirieren.

Dennoch: Es macht keinen Sinn haargenau das Alter zu vergleichen.

In dem Moment in dem ich diese Zeilen schreibe bin ich fast 26. Ich habe auch keine Paypal-Mafia um mich herum. Keinen Plattenvertrag – ja noch nicht einmal einen Buchvertrag, könnte man sagen.

Gleichzeitig könnte ich sagen, dass ich hunderten, ja tausenden anderen meines Alters da draußen in meiner Entwicklung “voraus” bin.

Aber das ist heute egal. Denn heute kann ich sehen, dass es darum nicht geht.

Es geht darum, dass ich die Gaben und Geschenke auf die Erde bringen, die in mir angelegt sind.

Es geht darum, dass du deine Gaben und Geschenke auf die Erde bringst, die in dir angelegt sind.

Und es geht darum, dass wir uns als Menschen gegenseitig dabei unterstützen – in den unterschiedlichsten Formen.

Das ist alles.

Was sich vergleicht ist stets das Ego. Das denkt es sei nicht gut genug. Oder das sich über andere stellen will. Das Ego hasst Kontakt auf Augenhöhe.

Aber genau das möchte ich mit dir üben. Hier auf dieser Seite und in meiner Find Your Own Way University.

Vergleichen oder nicht vergleichen

Wenn wir uns vergleichen, dann geht der Blick von uns weg. Dann sind wir nicht bei uns und schauen nicht, was wir wollen oder können sondern richten den Blick nach außen.

Wir schauen, was von außen bei anderen gut aussieht und wollen genau das oder denken, dass wir im Vergleich schlechter dastehen.

Dabei sollten wir bedenken: Ja, diese Menschen sind in diesem einen Lebensbereich sehr erfolgreich.

Wahrscheinlich hat es sie viel Fokus und harte Arbeit gekostet dort hinzukommen.

Und vielleicht war auch ein wenig Glück dabei.

Das gilt für Justin Bieber (der schon jahrelang Youtube-Videos gemacht hat bevor er “entdeckt” wurde), für Julia Engelmann, die vor ihrem Poetry-Slam-Hit “One Day Baby” schon jahrelang durch Deutschland getingelt ist, um auf allen möglichen kleinen Poetry-Slam Events aufzutreten.

Das gilt genau so für Peter Thiel, der nicht von heute auf morgen auf die Idee gekommen PayPal zu gründen – er war jahrelang in der Szene unterwegs, kannte viele Leute und hatte aus seiner Zeit in Stanford und als Trader ein ungemeines Wissen in genau diesem Bereich angehäuft.

Die Sache ist: Das sehen wir nicht.

Wenn wir uns vergleichen, dann sehen wir nicht die Geschichte dahinter. Wir sehen nicht all die hunderten von Stunden, die diese Person zu der Person gemacht haben, die sie ist.

Wir sehen nicht die harten Stunden, die diese Person durchgestanden hat. Wir sehen nicht die Hochs und die Tiefs, die tiefere Motivation und die Momente in denen es auch dieser Person schlecht ging oder sie an allem gezweifelt hat.

Vielleicht wollen wir es auch nicht sehen. Denn wir denken: “Ja krass, der hat jetzt so ein cooles Leben, so viel Geld oder ist so berühmt – Das will ich auch.”

Aber so funktioniert das nicht.

Wir können uns von diesen Menschen inspirieren lassen unseren ganz eigenen Weg zu gehen und in unsere ganz eigene Größe hinein zu wachsen.

Alles andere macht keinen Sinn. Denn diese Menschen sind nicht getrennt von dir.

Sie sind da um dich an deine eigene Größe zu erinnern. Oder dir das anzuschauen, was sie in dir auslösen.

Und vergessen wir nicht: Diese Menschen sind in genau diesem einen Lebensbereich sehr erfolgreich. Sie sind nach außen hin erfolgreich.

Wahrscheinlich wissen wenige Menschen, wie es wirklich in Justin Bieber oder Peter Thiel aussieht. Wir sehen nicht, wie es diesen Menschen in anderen Lebensbereichen ergeht. Wir wissen nicht, wie viele wirklich gute Freunde sie haben. Ob sie schon einmal glücklich verliebt waren. Ob sie nicht auch heimliche Ängste und Träume haben.

Auch das dürfen wir bedenken.

Wenn ich Frieden in und mit mir finden kann, dann ist das Außen in dem wir uns vergleichen nicht mehr so wichtig.

Dein eigenes Kunstwerk, Poliertuch und dein Pinselstrich

Es ist einfacher von uns weg zu schauen als auf uns selbst.

Ich finde es sehr sinnvoll mich an Menschen zu orientieren, die in einem Bereich in dem ich lernen möchte erfolgreicher oder weiter in ihrer Entwicklung sind als ich.

Gleichzeitig ist es einfacher Menschen hinterherzurennen oder nachzuahmen, die wir bewundern als uns selbst auf unsere ganz eigene Art und Weise zu verwirklichen.

Es ist einfacher da hin zu schauen, wo es schon (scheinbar) glänzt, als selbst das Poliertuch herauszuholen und uns selbst in mühevoller Arbeit zum Glänzen zu bringen.

Diese Person zu der wir da aufschauen ist ihr eigenes Kunstwerk.

Wir können unser eigenes Kunstwerk erschaffen.

Aus uns selbst heraus.

Aus Liebe, Mut und Kreativität, die aus uns heraus fließt.

Vielleicht inspiriert von den Farben, die unsere Vorbilder verwendet haben.

Aber mit einem anderen Pinselstrich – unserem ganz eigenen nämlich.

 

Alles Liebe für deinen Weg,

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