9 Wege wie du mit deinen Zweifeln umgehen kannst

9 Wege wie du mit deinen Zweifeln umgehen kannst

Es ist besser, sich von Zweifeln beunruhigen zu lassen, als lange im Irrtum zu verweilen.

– Alessandro Manzoni (1785-1873), ital. Dichter

Zweifelst Du manchmal? An Dir?

Oder an dem was Du tust?

Vielleicht fragst Du Dich manchmal, ob Du den richtigen Weg gewählt hast.

Vielleicht hinterfragst Du, ob Du mit dem was Du tust wirklich glücklich werden wirst.

Und vielleicht nerven Dich diese Zweifel genauso sehr wie sie mich lange genervt haben.

Vielleicht kommen Deine Zweifel immer dann, wenn Du eigentlich dachtest, dass Du Deinen Weg erst einmal gefunden hast.

Lange Zeit dachte ich, dass Zweifel etwas per se Schlechtes sind.

Zweifel haben mich lange Zeit sehr beunruhigt, ja manchmal verrückt und unsicher gemacht. Ständig dachte ich, dass ich “schon wieder” auf dem falschen Weg bin.

Heute weiß ich zwei Dinge:

  1. Es gibt einen Heilungsweg von zu vielen Zweifeln: Den Weg nach innen. Der Weg zu unseren Gefühlen und dem Spüren. Der Weg zu uns selbst.
  2. Zweifel können uns helfen unseren Weg zu finden.

Zweifel können ein guter Kompass sein, wenn Du weißt, wie Du mit ihnen umgehen kannst.

Wie Du mit Zweifeln umgehen kannst.

Das Wichtigste vorab: Das hilfreichste Mittel um mit deinen Zweifeln besser klar zu kommen ist vom Kopf in den Körper und vom Kopf ins Spüren und zu deinen Gefühlen zu finden. Ausführlich gehe ich darauf übrigens im ersten Teil des Find Your Own Way E-Mail-Kurses ein. 🙂

Ich muss Dir gestehen: Ich habe früher super oft gezweifelt.

Und manchmal, da habe ich heute auch noch Zweifel. Aber wahnsinnig machen, das tun sie mich selten noch.

Aber noch vor gar nicht so langer Zeit, da habe ich wirklich an allem gezweifelt.

Daran, ob jemand meine Artikel lesen wird. Daran, ob ich den richtigen Weg gehe. Und daran, ob ich mit dem was ich tue, einmal genug Geld verdienen werde, um eine Familie zu ernähren.

Ich hatte schon so einige schlaflose Nächte aufgrund meiner Zweifel.

Ich lag nachts wach und habe alles angezweifelt, was ich gerade tue. Ich war manchmal gedanklich kurz davor alles hinzuschmeißen.

Diese Momente waren alles andere als angenehm. In diesen Momenten fühlte ich mich einsam und ohne Selbstvertrauen.

Vielleicht hast Du auch ab und an solche Momente. Vielleicht denkst Du manchmal, dass Du eigentlich das Richtige tust, aber nicht weißt, ob es wirklich funktionieren wird.

Wenn meine Zweifel wieder einmal hochkommen, dann lasse ich sie oft erst mal zu. Ich versuche dahinter zu schauen. Warum sind diese Zweifel da? Was wollen sie mir sagen?

Gleichzeitig versuche ich sie realistisch zu sehen – und mich nicht von ihnen überwältigen zu lassen.

Mit der Zeit habe ich Methoden gefunden, um mit meinen schlaflosen Nächten und meinen Zweifeln umzugehen. Ich möchte sie mit Dir teilen und hoffe, dass sie Dir eine kleine Hilfe sein können.

9 Wege wie Du Deine Zweifel zu Stärke machst.

1) Mach dich nicht fertig für deine Zweifel.

Das Allerwichtigste für mich ist, dich nicht fertig zu machen, wenn du zweifelst.

Zweifel sind einfach nur Gedanken. Und oft solche, die sich immer und immer wieder wiederholen.

Du kannst die Zweifel einfach mal da sein lassen. Einen Schritt zurück treten und sie dann in Ruhe anschauen. Machen sie Sinn? Oder sind sie eigentlich quatsch?

Warum zweifelst Du genau in diesem Moment und gibt es etwas was Deine Zweifel Dir sagen wollen?

Bist du wirklich nicht auf dem richtigen Weg, oder sind die Zweifel nur unnötige Störgeräusche?

2) Mit Freunden reden.

Wenn ich mal wieder zweifle, dann passiert es mir schnell, dass ich alles nur negativ sehe. Oft hilft es mir meine Zweifel mit guten Freunden zu teilen. Dann greife ich zum Handy oder treffe mich mit einem guten Freund oder einer guten Freundin und rede mir meine Zweifel von der Seele.

Manchmal brauchen wir einfach jemanden, dem wir unsere Zweifel mitteilen können. Wir brauchen einfach jemanden, der uns zuhört. Manchmal bringt es Klarheit in das Wirrwarr unserer Gedanken, wenn wir sie einem anderen erzählen und vielleicht einfach mal loswerden.

Wenn wir einem Freund erzählen wie es uns geht und warum wir zweifeln, dann hat allein das Gespräch oft schon eine heilende Wirkung.

Im Laufe des Gesprächs merke ich oft, wo das Problem steckt und woher meine Zweifel kommen.

Gleichzeitig merke ich oft, dass ich doch auf dem richtigen Weg bin und dass Zweifel eben dazugehören.

Oftmals können Dir Deine Freunde aufmunternde Worte schenken oder sie erinnern Dich an all das Gute und Positive was Du in der letzten Zeit schon geschafft und erreicht hast.

3) Was hast Du schon alles erreicht?

Vielleicht geht Dir wie mir auch oft Vieles zu langsam.

Wenn ich mal wieder an einem solchen Punkt stehe, dann hilft es mir kurz inne zu halten. Ich setze mich hin und schaue zurück auf die letzen Wochen und Monate. Ich erinnere mich, wo ich noch vor 9 Monaten stand.

Dann realisiere ich, wie viel ich in den letzten Monaten auf meinem Weg weitergegangen bin.

Wenn Du zweifelst – nimm Dir Zeit und schaue zurück auf den Weg, den du schon gegangen bist.

Und traue Dich stolz darauf zu sein.

4) Dein persönliches Erfolgstagebuch.

In einem Erfolgstagebuch kannst Du Deine kleinen Erfolge des Tages niederschreiben. Du hältst einfach abends kurz inne und schaust zurück, was Du heute Tolles geschafft hast oder was schöne Erlebnisse für Dich waren.

Es wird Dir helfen jeden Tag bewusster zu leben – und auch kleine Erfolge und Fortschritte als solche wahrzunehmen.

5) Deine „Motivational-Liste“ für schwere Stunden.

Vor einiger Zeit habe ich mir eine “Motivational-Liste für schwere Stunden” angelegt. Ich habe einfach ein großes Flip-Chart-Blatt an die Wand gehängt. Darauf schreibe ich jetzt immer wieder kleine aufmunternde Sachen.

Ich notiere darauf zum Beispiel, wenn mir Menschen schöne Dinge schreiben:

  • Patrick (ein Blogleser): „Du bist für mich ein Vorbild in Sachen Mut.“
  • Carina von RockYourLife: „Du hast ein irres Standing bei Workshops.“
  • Yannis (ein Blogleser): „Meine Mutter ist ein Fan von Dir.“ 😀

Manchmal, wenn es mir nicht gut geht oder ich zweifle, dann schaue ich auf diese Liste. Auch wenn es nur kleine Sachen sind – sie lassen mich immer wieder schmunzeln und geben mir neue Kraft weiterzumachen.

Lege Dir Deine ganz eigene Liste für schwere Stunden an – digital oder handschriftlich. Schreibe auf, was Freunde, Bekannte oder Kommilitonen Dir schon Aufmunterndes gesagt haben.

6) Inspirierende Zitate, Videos und Geschichten.

Eine Zeit lang habe ich jeden Morgen nach dem Aufstehen ein motivierendes Video geschaut.

Das hat mich jeden Morgen echt motiviert und mit Power für den Start in den Tag versorgt.

Außerdem hilft es mir, inspirierende Zitate, Videos oder Geschichten anzuschauen. Für Zitate kannst Du Dir einfach eine Liste anlegen.

Zudem hilft es mir mich an die Geschichten von großen Gründern oder Schriftstellern zu erinnern. Zum Beispiel Thomas Edison, der fast 2000 Mal gescheitert ist, bevor er die Glühbirne erfunden hat. Oder J.K. Rowling, die ihr Manuskript von Harry Potter an unzählige Verlage geschickt hatte, bevor es schließlich akzeptiert wurde – und ein Riesenerfolg wurde.

Welche Geschichten bekannter Persönlichkeiten inspirieren und motivieren Dich?

7) Gehe raus oder mache Sport.

Sport oder ein Spaziergang helfen mir ungemein meine Gedanken zu sortieren.

Wenn ich Sport mache oder an der frischen Luft spazieren gehe, dann kann ich meine Gedanken in meinem Kopf wieder ordnen.

Mir wird dann oft bewusst, dass meine Zweifel menschlich sind und dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Einfach mal rausgehen und tief durchatmen.

8) Sieh wie viele Möglichkeiten dir das Leben bietet.

Das Leben ist so voller Magie. So vielfältig.

Wenn wir die Augen aufmachen und es tatsächlich wahrnehmen.

Wenn wir aus unserem Kopf herauskommen und auch mit dem Herzen diese wunderbare Welt in uns aufnehmen.

Wenn wir wieder sehen, dass dieses Leben ein Geschenk ist.

9) Sei dankbar.

Vielleicht bist Du schon mal längere Zeit mit dem Rucksack gereist. Vielleicht hast Du Menschen gesehen, die in einfachsten Verhältnissen leben und dennoch eine ungemeine Lebensfreude haben.

Wenn nicht, dann reise. 🙂

Reisen lehrt Dich dankbar zu sein.

Sei dankbar für Deine großartigen Freunde. Sei dankbar dafür, dass Du ein Dach über dem Kopf hast.

Sei dankbar dafür, dass Du die Möglichkeit hast zu studieren oder ein Praktikum zu machen.

Sei dankbar dafür, dass Du so endlos viele Möglichkeiten hast, Dein eigenes Ding zu machen.

 

Ich hoffe, dass Dir die eine oder andere Methode eine Inspiration sein konnte. 🙂

Wie gehst Du mit Deinen Zweifeln um?

 

Alles Liebe,

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